Im Falle des Todes

Wenn ein Mensch gestorben ist, gerät oft alles durcheinander. Gerne steht Ihnen Pfarrer David Reichert in dieser Lebenslage bei. Manchmal wünschen Angehörige eine „Aussegnung“ (Abschiedssegen) des verstorbenen Menschen zuhause, bevor er vom Bestatter abgeholt wird. Auch das ist selbstverständlich möglich.
 

Kontakt und Termin der Bestattung

Zur Kontaktaufnahmen und Terminabsprache der Bestattung rufen das von Ihnen beauftragte Bestattungsunternehmen oder Sie selbst in unserem Pfarramt (Telefon: 06203 923988) an. Der Bestatter koordiniert in der Regel den Beisetzungstermin mit Ihnen, dem Pfarrer und der Friedhofsverwaltung. Zur Vorbereitung des Trauergottesdienst kommt der Pfarrer zu Ihnen nach Hause, oder Sie führen das Gespräch im Pfarramt. 

Zur Vorbereitung können Sie die wichtigsten biografischen Daten zusammentragen und sich Gedanken zu einem Bibelvers (z.B. der Konfirmationsspruch des/der Verstorbenen) sowie zu den Liedern machen. Das muss aber nicht sein. Es kann auch alles in Ruhe beim Gespräch besprochen werden. Choräle können auch als Instrumentalstück vom Organisten oder vom digitalen Musikportal des Bestattungshauses gespielt werden, ohne Gemeindegesang.

Den Organisten vermittelt in der Regel das Bestattungsunternehmen. Auch wenn Musik von einem Tonträger abgespielt werden soll organisiert dies der Bestatter.
 

Totengedenken in unserer Gemeinde

Das Gedenken an den Verstorbenen/die Verstorbene findet i.d.R. am Sonntag nach der Bestattung statt. Im Gottesdienst wird dabei an das verstorbene Gemeindeglied erinnert, eine Kerze entzündet und für die Trauernden gebetet.

Jedes Jahr am Toten- oder Ewigkeitssonntag (eine Woche vor dem 1. Advent) gedenkt die Gemeinde im Gottesdienst derer, die im Laufe des Kirchenjahrs verstorben sind. Ihre Namen werden im Gottesdienst vorgelesen und jeweils eine Kerze entzündet. Die Angehörigen werden zu diesem Gottesdienst einige Wochen zuvor per Post eingeladen.